
Wer Heimat liebt, setzt sich für sie ein: HEIMAT Osthessen mit neuem Vorstand
24. Juni 2026Vom Verfall des Generationenvertrags: Warum die Regierungspläne die soziale Substanz unseres Volkes zerstören
Die Bundesregierung hat ihr neues, weitreichendes „Reformpaket“ für Rente, Pflege und Gesundheit vorgelegt. Was das Establishment als „alternativlose Stabilisierung“ anpreist, ist in Wahrheit der Offenbarungseid eines technokratischen Systems, das am Ende seiner Weisheit angelangt ist. Statt die tieferen Ursachen des drohenden Kollapses anzugehen, flüchtet sich die Politik in altbekannte Rezepte: Höheres Renteneintrittsalter, Zwang zu kapitalmarktbasierten Zusatzrenten, Einschnitte im Pflegesystem und die Zerstörung flexibler Beschäftigungsformen wie den Minijobs.
Als HEIMAT lehnen wir diese mutlose Flickschusterei fundamental ab. Unsere Kritik geht über das Feilschen um statistische Rentenformeln hinaus – sie berührt das Grundsätzliche:
1. Die Vertreibung der Familien: Das Systemversagen der Umlage
Das deutsche Rentensystem wankt, weil die herrschende Politik den Generationenvertrag jahrzehntelang missverstanden und missbraucht hat. Ein funktionierendes Umlageverfahren basiert auf einer einfachen Wahrheit: Es braucht Kinder, um die Alten von morgen abzusichern. Doch anstatt eine echte, geburtenorientierte Bevölkerungspolitik zu betreiben, die deutsche Familien stärkt und neues Leben fördert, wurde das System mit politischer Rhetorik überdeckt.
Die Behauptung, Masseneinwanderung könne die Rente retten, erweist sich spätestens jetzt, für jedermann erkennbar, als lebensfremde Lüge. Die Zuwanderung in die Sozialsysteme löst das demographische Problem nicht, sie verschärft es. Wahre Altersvorsorge beginnt nicht erst mit dem Rentenbescheid, sondern mit dem ersten Kind und der Festigung der Familie als Keimzelle der Volksgemeinschaft.
2. Minijob-Abschaffung: Ein Anschlag auf die Flexibilität und Treibstoff für den Arbeitsplatzverlust
Besonders drastisch zeigt sich der technokratische Ungeist der Bundesregierung in der Absicht, das Konzept der Minijobs im Zuge der Finanzierungsdebatte zu opfern. Diese Maßnahme ist – vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise – ökonomischer Irrsinn. Das Verbot niedrigschwelliger Beschäftigungsmöglichkeiten angesichts der Krise wird nicht einfach nur die Schwarzarbeit fördern, wie von Teilen der Opposition befürchtet: Diese Jobs werden nicht einfach in reguläre Beschäftigung umgewandelt – sie werden gleich ganz wegfallen! In einer Zeit, in der Unternehmen ohnehin unter immensem Druck stehen und Rationalisierungsmöglichkeiten mittels Digitalisierung und KI nutzen, liefert die Bundesregierung ihnen den perfekten Vorwand, einfache Tätigkeiten komplett wegzurationalisieren oder ins kostengünstigere Ausland abzuwandern.
Statt den Arbeitnehmern und vielen Kleinunternehmen durch Verbote auch noch die letzte Möglichkeit zu nehmen, sich in der Krise irgendwie über Wasser zu halten, müsste die Priorität ganz woanders liegen. Was Deutschland braucht, ist eine grundlegend andere Wirtschafts-, Steuer- und Energiepolitik! Nur durch spürbare Entlastungen, den Abbau von Bürokratie und bezahlbare, sichere Energie können wir die Wertschöpfung im Inland halten, den Standort Deutschland stärken und so wieder neue, vollwertige und krisenfeste Arbeitsplätze schaffen. Wer stattdessen nur Verbote dekretiert, treibt die Deindustrialisierung unseres Landes weiter voran.
3. Das „Generationenkapital“: Gefährliche Flickschusterei auf Pump statt echter Substanz
Um die gigantischen Löcher im System zu stopfen, flüchtet sich die Regierung in das sogenannte „Generationenkapital“. Während über einen strategischen, aus echten staatlichen Überschüssen gespeisten Staatsfonds – nach skandinavischem Vorbild – im Sinne einer langfristigen Substanzsicherung durchaus nachgedacht werden kann, betreibt Berlin hier eine gefährliche Mogelpackung.
Das Regierungsmodell ist reine Flickschusterei auf Pump: Der Bund nimmt neue Schulden am Kapitalmarkt auf, um mit diesem geliehenen Geld an globalen Aktienmärkten zu spekulieren. Das stabilisiert kein Rentensystem, sondern verschiebt das Risiko und die Zinslasten auf zukünftige Generationen. Gleichzeitig drohen verpflichtende Kapital-Zusatzrenten den Bürgern und Unternehmen in einer ohnehin schweren Krise noch mehr Kaufkraft und Nettoeinkommen zu entziehen. Statt staatlich verordnetem Börsenzwang fordern wir eine Politik, die es den Bürgern ermöglicht, durch Entlastungen echtes, krisenfestes Privateigentum und familiäre Vorsorge im eigenen Nahbereich aufzubauen.
4. Solidarität für Deutsche statt Finanzierung internationaler Abenteuer
Die Bundesregierung jammert über „Milliardenlöcher“ in den Sozialkassen, schröpft die heimischen Beitragszahler und verlangt, dass die Deutschen immer länger arbeiten. Gleichzeitig fließen ungehindert Milliardenbeträge ins Ausland. Für uns gilt der unumstößliche Grundsatz: Solidarität für Deutsche – statt Sozialamt für die ganze Welt!
Die Renten- und Pflegekassen wären sicher, wenn wir die Milliardeninvestitionen für verfehlte, ideologische Großprojekte stoppen würden:
- Sofortiger Stopp und Einsparungen bei den uferlosen Ukrainehilfen.
- Rückführung der massiven EU-Gelder, die Deutschland als ewiger Zahlmeister Europas verbrennt.
- Die endgültige Streichung des ideologischen „Klimatransformationsfonds“, der unter dem Banner einer Ersatzreligion die deutsche Wirtschaft zerstört.
Der Sozialstaat wurde geschaffen, um das eigene Volk in Notlagen abzusichern, und nicht, um weltumspannende Fürsorgepflichten zu bedienen.
Unsere Forderung: Die organische Neuordnung
Das Altern in Würde darf kein Produkt statistischer Rentenformeln im Dienste internationaler Finanzmärkte sein. Wir fordern eine radikale Kehrtwende hin zu einer raum- und volksorientierten Wirtschafts- und Sozialordnung:
- Stärkung der familiären Vorsorge: Massiver Ausbau der Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum und Mehrgenerationenmodellen im Nahbereich.
- Gerechtigkeit im System: Aufhebung der ungerechten Altersvorsorge-Privilegien von Beamten und Politikern.
- Wirtschaftlicher Schutz: Schutz der Arbeit des Volkes vor Verlagerung, digitaler Entwertung und globaler Verwertungslogik.
Deutschland steht vor der Wahl: Weiterhin die technokratische Verwaltung des Niedergangs zu akzeptieren oder den Mut aufzubringen, das Leben unseres Volkes aus dem Eigenen neu zu ordnen. Das Reformpaket der Bundesregierung ist der falsche Weg – wir stehen für die Erneuerung der Volksgemeinschaft!
Peter Schreiber
Parteivorsitzender Die Heimat (HEIMAT)




