
WENN DIE CDU ENTDECKT, DASS DER PASS NICHT GENÜGT
30. Juli 2026Bildhinweis: KI-generiertes Symbolbild.
Die Ceuta-Invasion muss geo- und geheimdienstpolitisch betrachtet werden, um zu verstehen, was hier von wem inszeniert wird. Hier geht es um knallharte hegemoniale Machtpolitik, in deren Zentrum der politische Widerstand Spaniens gegen den israelischen Gaza-Genozid und den amerikanischen Angriffskrieg gegen den Iran einerseits sowie die Allianz zwischen Marokko und Israel bzw. US-Militärvorhaben von europäischem/spanischem Boden aus andererseits stehen. Verschärft wird die Problemlage aufgrund einer verheerenden Migrationspolitik Spaniens, die von einem USraelisch-marokkanischen Bündnis instrumentalisiert wird und nicht nur Spanien, sondern der gesamten EU zum Verhängnis wird.
Verhängnisvolle Migrationspolitik in Spanien
Das Amnestieprogramm des linken Ministerpräsident Sánchez mittels eines Königlichen Erlasses, der das Parlament umging und im April 2026 in Kraft trat, ermöglichte es illegalen Einwanderern, die vor dem 1. Januar 2026 gerade einmal fünf Monate ununterbrochen in Spanien gelebt hatten, eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen. Dies wurde von mehr als einer Million illegal Eingewanderter in Anspruch genommen, die künftig im Rahmen der EU-Richtlinien von den Möglichkeiten des Familiennachzugs sowie der Personenfreizügigkeit Gebrauch machen dürften. Einen weiteren Fehlanreiz, der die Immigration über Spanien anfeuert, setzte der spanische Oberste Gerichtshof mit seiner Entscheidung, wonach übers Meer eindringende Asylinvasoren nicht ohne ein ordnungsgemäßes Verfahren sofort zurückgeschickt werden dürfen, da sie keine physische Grenzinfrastruktur überschreiten. Nachdem sich – was im Gegensatz zur spanischen Migrationspolitik durchaus nachvollziehbar ist – Spanien gegen den Iran-Krieg positionierte und auch deutlich gegen Israels Aggressionspolitik in Opposition ging, konnten dessen geopolitische Gegner, Israel und USA, die migrationspolitischen Rahmenbedingungen Spaniens quasi als Waffe einsetzen.
Spaniens Opposition gegen Israel
Madrid, das im Mai 2024 den Staat Palästina anerkannte, stellte im Zuge dessen ein umfassendes Maßnahmenpaket vor, darunter ein vollständiges Waffenembargo, die Untersagung einer Nutzung spanischer Häfen für Schiffe, die Treibstoff für das israelische Militär transportieren, sowie die Sperrung des spanischen Luftraums für Flugzeuge, die Verteidigungsgüter nach Israel befördern. Madrid kündigte einen Vertrag im Wert von 285 Millionen Euro mit dem israelischen Rüstungshersteller Rafael und zog sogar seinen Botschafter aus Tel Aviv ab. Spaniens Ministerpräsident warf auch die Frage auf, warum Russland von internationalen Sportveranstaltungen ausgeschlossen wurde, Israel jedoch nicht, und forderte dessen Ausschluss. Als die USA auf Druck Israels die „Operation Epic Fury“ gegen den Iran starteten, verurteilte Sánchez die Angriffe als „unbegründete, gefährliche militärische Intervention außerhalb des Völkerrechts“ und untersagte den USA die Nutzung der Luftwaffenstützpunkte Rota und Morón de la Frontera für Operationen gegen den Iran.
Israels Filiale Marokko
Interessant ist auch die hochgradig heuchlerische Haltung der USA, die sich unter der Trump-Administration propagandistisch gegenüber Europa gerne als vermeintlicher Hardliner gegen die Immigration darstellt und sich medial entrüstet über die Ceuta-Invasion gibt. Allerdings verabschiedete das US-Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf, der die komplette Übertragung des spanischen Territoriums an Marokko genehmigte, ganz in der Diktion der Politik der Netanjahu-Regierung, und zwar mit – bis auf eine Ausnahme – ALLEN Stimmen der Republikaner. Einzig der israelkritische Thomas Massie stimmte dagegen. Die Frage, warum sich das aktuelle Invasionsszenario in Ceuta und nicht Melilla, einer weiteren spanischen Enklave an der nordafrikanischen Mittelmeerküste, sogar mit einer Landgrenze zu Marokko, abspielt, birgt ebenfalls eine geopolitische Dimension. Mit Ceuta würde Spanien die Kontrolle über die Straße von Gibraltar verlieren. Diese läge dann bei Marokko, einer Art nordafrikanischer Filiale Israels.
Israelisch-marokkanischer Militärplan
Vor der Gründung Israels war Marokko die Heimat der größten jüdischen Gemeinde in der arabischen Welt, und nahezu eine Million heutiger Israelis führt ihre Abstammung auf Marokko zurück, was sie zur zweitgrößten ethnischen Gruppe des Landes macht. Darauf ist maßgeblich eine seit jeher bestehende Allianz zwischen Israel und Marokko zurückzuführen. Auf einem Gipfeltreffen in Casablanca im September 1965 zeichnete beispielsweise Marokkos König Hassan II. heimlich die hinter verschlossenen Türen stattfindenden Beratungen der arabischen Staatschefs auf und übergab die Tonbänder dem israelischen Geheimdienst. Nicht zuletzt aufgrund der Kenntnisse besagter Aufnahmen begann Israel am 5. Juni 1967 den Sechstagekrieg, wie der ehemalige Chef des Militärgeheimdienstes, Generalmajor Shlomo Gazit, 2016 in einem Interview mit der israelischen Zeitung „Yedioth Ahronoth“ eingestand. Nicht zu vergessen ist, dass Israel und Marokko erst im Januar 2026 einen gemeinsamen militärischen Arbeitsplan unterzeichneten. Wer will angesichts dessen noch ernsthaft behaupten, der Vorwurf gegenüber jüdischen NGOs, die Massenimmigration nach Europa über Spanien zu befeuern, wäre reine Verschwörungstheorie?

Schengen-Abkommen mit Spanien aussetzen!
Bereits im Mai 2022, sprich noch vor dem seit 2023 eskalierenden Gaza-Genozid, bestätigte Spanien, dass Ministerpräsident Sánchez’ Mobiltelefon mit der Spionagesoftware Pegasus infiziert worden war – entwickelt von der israelischen NSO Group. Wer weiß, ob hinsichtlich der spanischen Migrationspolitik der spanische Ministerpräsident nicht im Epstein-Stil einer gewissen Erpressung unterliegt? Angesichts der tsunamiartigen Flüchtlingsinvasion nach Spanien besteht jedenfalls dringendster Handlungsnotstand, unverzüglich das Schengen-Abkommen mit Spanien auszusetzen. Da allerdings Brüssel selbst Akteur der Überfremdung ist und einer Festung Europa im Wege steht, bleibt nur die Alternative, die Europäische Union zu verlassen, um im Zuge eines DEXIT ein national selbstbestimmtes Grenzregime umzusetzen!
Sascha A. Roßmüller
Amtsleiter Politik
Die Heimat (HEIMAT)
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