Ein Staat verliert das Vertrauen seiner Bürger – HEIMAT Mecklenburgische Seenplatte

Ende April hielt der Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte seinen Parteitag ab. Man wählte, man diskutierte und beschloss. Soweit der offizielle Teil. Was danach kam, ist eigentlich die interessantere Geschichte: denn eine Bewegung beweist sich nicht auf Parteitagen, sondern auf der Straße, in der Stille früher Morgen, wenn jemand Flugblätter in Briefkästen steckt, die kein Rundfunk erwähnen wird.

Zurück zu alten Tugenden

Unsere Partei heißt seit 2023 anders. Ein neuer Name ist kein Neuanfang aus dem Nichts, aber er ist auch kein Freifahrtschein. Man muss sich ihn erst wieder verdienen, Straße für Straße, Briefkasten für Briefkasten. Wer das als Rückschritt begreift, hat von politischer Basisarbeit noch nicht allzu viel verstanden. Wir begannen, wie man eben beginnt: mit dem, was man in der Hand halten kann.

Demmin, 8. Mai. Wer die Geschichte dieses Ortes kennt, weiß, dass er kein neutrales Pflaster ist. Gemeinsam mit der Jugendorganisation, den Jungen Nationalisten, realisierten wir dort unsere erste gemeinsame Kampagne: „8. Mai – Wir feiern nicht.“ Ein Satz, der keine langen Erklärungen braucht. Und offenbar auch keiner bedurfte.

Umweltmonat Juli: Heimat schützen, nicht inszenieren

Es gibt in Deutschland viele, die behaupten, die Natur zu lieben. Manche kleben sich auf Straßen, manche erhalten Fördergelder, manche veranstalten Kongresse darüber. Wir hingegen nahmen Handschuhe und Müllsäcke und gingen dorthin, wo die Natur tatsächlich liegt: in die eigene Heimat. Den Umweltmonat Juli begingen wir gemeinsam mit den Jungen Nationalisten nicht mit Bekenntnissen, sondern mit dem, was in solchen Fällen tatsächlich hilft.

Aktivist beim Umweltmonat am Eldenholz
Gesammelter Müll nach der Umweltaktion

Umweltmonat Juli – HEIMAT und JN gemeinsam im Einsatz

Heimatstreife in Pommern: Präsenz zeigen

Heimatstreife Demmin

Erste Heimatstreife in Demmin – Teil der Kampagne „Werde Heimatschützer“

Die erste Heimatstreife in Demmin hat Kreise gezogen, die man vorher nicht unbedingt erwartet hatte. Ein Facebook-Kommentar ließ wissen, dass unser Beitrag sogar bei der Polizei Aufmerksamkeit erregt habe. Nun: wir nehmen das als Zeichen, dass wir wahrgenommen werden. Wer uns deswegen kriminalisieren möchte, darf das versuchen. Er wird feststellen, dass Bürger, die durch ihre Heimat spazieren und nach dem Rechten sehen, eine erstaunlich unerschütterliche Erscheinung sind. Weitere Streifen sind bereits in Vorbereitung.

Bereit für die nächste Runde

Unterdessen traf die Großbestellung aus dem Heimat-Materialdienst ein. Flugblätter, Aufkleber, ein neuer Infotisch. Wer einmal erlebt hat, wie ein frisch ausgepackter Infotisch eine Gruppe zusammenschweißt und motiviert, der weiß, dass das keine Kleinigkeit ist. Man hat jetzt etwas, das nach außen wirkt. Und man hat die Absicht, es zu nutzen.

Unser Materialbestand umfasst jetzt

  • Flugblätter für breite Flächenverteilung
  • Aufkleber und Sichtagitation
  • Neuer Infotisch für Infostand-Einsätze
  • Weiteres Kampagnenmaterial

Kluge Pause: Landtagswahlkampf

Es gibt Situationen, in denen Klugheit darin besteht, einen Schritt zurückzutreten. Während des Landtagswahlkampfes werden wir auf eigene Infostände verzichten. Die AfD soll das Feld für sich haben und das bestmögliche Ergebnis erzielen. Was ihr nützt, nützt auch uns. Politik ist kein Selbstzweck, und Eitelkeit ist ein teures Hobby.

2029: Das Ziel steht fest

Nach den Landtagswahlen gehen wir unsere Arbeit noch intensiver an. Das Ziel ist klar formuliert: 2029 ziehen wir in den Kreistag der Mecklenburgischen Seenplatte ein. Zusätzlich wollen wir in weiteren Städten und Kommunen der Region kandidieren.

Die Freien Sachsen haben gezeigt, was mit Fleiß, Ehrgeiz und Willenskraft möglich ist. Sie bestehen nicht nur neben der AfD, sie haben sie in einigen Regionen sogar überholt. Das ist der Maßstab, an dem wir uns messen lassen.

Werde Teil unserer Bewegung

Wir rufen alle heimattreuen Kräfte sowie ehemalige Mitglieder ausdrücklich auf, neue Wege mit uns zu gehen und gemeinsam wieder eine ernst zu nehmende Kraft zu werden.

„Wir brauchen nicht jeden. Aber vielleicht genau Dich.“

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