Wesel hatte bislang keinen CSD. Das hat sich am 11. Juli geändert. Und damit auch etwas anderes: Zum ersten Mal machte die freiheitliche Opposition in dieser Stadt öffentlich klar, dass der Mainstream nicht für alle spricht. Auf der Straße standen keine Berufspolitiker, und bezahlte Gewerkschafter. Es waren Väter und Mütter, Handwerker, Nachbarn. Menschen, die morgens ihre Kinder in die Schule bringen und abends wollen, dass diese Kinder in einer Welt aufwachsen, die ihnen vertraut ist. Die HEIMAT war mit ihnen. Friedlich, laut und mit einer Botschaft, die keine Erklärung braucht: Familie. Heimat. Tradition.

HEIMAT-Kundgebung in Wesel am 11. Juli 2026

Die Kundgebung der HEIMAT in Wesel · 11. Juli 2026

Bürgermeister Rainer Benien (SPD) hatte sich im Vorfeld per offenem Brief hinter den CSD gestellt, trotz deutlichem Widerstand aus der Bürgerschaft. Viele Weseler hatten das still zur Kenntnis genommen. Manche haben an diesem Samstag beschlossen, nicht mehr still zu bleiben. Und genau das ist der Kern: Wer keine Stimme bekommt, muss auf die Straße gehen.

Klare Worte bei den Zwischenkundgebungen

Bei den Zwischenkundgebungen sprachen Claus Cremer, Sven Skoda und Sascha Krolzig. Drei Redner, eine Linie. Was sie sagten, war nicht kompliziert. Es war das, was viele denken, aber selten jemand laut ausspricht: dass Vater, Mutter und Kind kein überholtes Modell sind. Dass Kinder das Recht haben, ohne staatliche Ideologie aufzuwachsen. Dass zwei Geschlechter keine Meinung sind, sondern eine biologische Tatsache. Und dass eine Gesellschaft, die ihre Familien nicht schützt, keine Zukunft hat.

Claus Cremer

„Wenn ich an meine Kinder denke, dann denke ich nicht an Ideologien oder Debatten. Ich denke an einen Vater, eine Mutter und Kinder, die in Sicherheit und Geborgenheit aufwachsen dürfen. Das ist kein Weltbild von gestern. Das ist das natürlichste der Welt.“

CLAUS CREMER · DIE HEIMAT

Die gesamte Veranstaltung verlief planmäßig und störungsfrei. Kein Zwischenfall, kein Eklat. Einfach Menschen, die sagen, was sie denken. Und dafür auf die Straße gehen.

Wer Wesel an diesem Tag gesehen hat, hat keine radikalen Extremisten gesehen. Er hat Nachbarn gesehen. Leute, die danach wieder nach Hause gefahren sind, zu ihren Familien, zu ihren Kindern. Das ist der Punkt. Und wenn das jemanden stört, darf er sich fragen, warum.

Für Familie und Heimat eintreten

Wer glaubt, dass Mutter, Vater und Kind keine verhandelbaren Begriffe sind, ist bei der HEIMAT richtig. Nicht als Zuschauer. Als Mitstreiter.

→ die-heimat.de

Heimat statt Regenbogenideologie.
Familie statt Dekadenz.
Zukunft statt Wahnsinn.