Unsere Sicherheit ist auf des Messers Schneide…aber unsere Freiheit ebenso. Eine Krisenkumulation in immer engerer Taktung wird zunehmend herangezogen, um die Krise der Freiheit im Namen der längst verloren gegangenen Sicherheit zu vermarkten. Zufall – oder im Sinne eines regelrechten „KrisenKREATIONSsystems“ konstruiert? Diese Frage ist schwer zu beantworten, schwerlich zu bestreiten ist jedoch, die oftmals zielgerichtete Instrumentalisierung von Krisen gemäß dem bekannten Zitat des Kriegsverbrechers Winston Churchill:

„Never let a good crisis go to waste“

Verschwende nie eine brauchbare Krise · Winston Churchill

Betrachtet man die politischen Forderungen in Richtung Bevormundungs- und Überwachungsstaat, die aus den Krisen abgeleitet werden sowie diese nicht selten mit bestimmten globalen Agenden, wie beispielsweise der Agenda 2030, übereinstimmen, so ist die vorgenannte Frage durchaus gerechtfertigt. Um mit Blick auf die Politik der Angstpandemien ein weiteres Zitat aus dem britischen Sprachraum zu bemühen, sei Shakespeare angeführt, dessen Polonius im Hamlet sagt:

„Though this be madness, yet there is method in’t“

Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode · Shakespeare, Hamlet

Remigration: Antwort auf Migrationskriminalität

Eine Politik beispielsweise, die Migrationskriminalität nicht mit Remigrationspolitik begegnet, sondern mit Messerverbotszonen bei fortgesetzter Zuwanderung, und Meinungsrepression muss doch geradezu als ein „KrisenKREATIONSSystem“ identifiziert werden. Rufen wir uns in diesem Zusammenhang nur das erste Juli-Wochenende in Erinnerung: In der Nacht zum 2. Juli kam im hessischen Calden bei einer Auseinandersetzung ein 27-Jähriger durch Stichverletzungen zu Tode, zwei Tage später war von einem Angriff mit einer Machete im Berliner Volkspark Mariendorf zu hören, seit dem darauffolgenden Tag sucht auch die Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises nach Zeugen bezüglich einer „Auseinandersetzung mit Messer“, sowie auch in Erfurt selbigen Tages zwei Männer mit einem Messer verletzt wurden, einer davon schwer, und schon am nächsten Tag, Sonntag, dem 5. Juli wurden im nordrhein-westfälischen Essen-Rüttenscheid drei Männer durch Messerstiche schwer verletzt. Mag die Massen-Migration die Mutter zahlreicher Missstände sein, stellt sich die allgemeine Krisenlage allerdings noch wesentlich breitgefächerter auf.

Nachfolgend die dem Untergang des Abendlandes gleichkommende Krisenapokalypse kurz skizziert:

  • De-Industrialisierung, nicht zuletzt durch den Bürokratie-Infarkt einer EU, die sich dadurch auszeichnet, dass sie weniger ist, als die Summe ihrer Mitgliedsstaaten.
  • Smart Cities-Pläne, in denen im Zuge einer irrationalen Klimahysterie „Freie Fahrt für freie Bürger“ zum Relikt der Vergangenheit werden wird.
  • Ein Woke-Irrsinn, der uns eine dekadente gesellschaftszersetzende Diversity-Clownwelt vorsetzt, in der pathologische Identitätsstörung zur neuen Normalität erklärt wird.
  • Eine Abtreibungs- und als Euthanasie vermarktete Suizid-Propaganda, die einer Absage an die Zukunft gleichkommt.
  • Eine Black Lives Matter- und Critical Race Theory-Indoktrination, die Widerspruch zum abendländischen Selbsthass als Häresie verfolgt.
  • Eine Suspendierung der Diplomatie, die Konflikte mit Kriegstüchtigkeitsrhetorik eskaliert.
  • Eine WHO-Gesundheitsdiktatur, deren manische Impf-Agenda die körperliche Unversehrtheit storniert.
  • Politische Gestaltungsmethoden, die immer weniger Mitgestaltung darstellen als vielmehr Konditionierung immer „gläserner“ werdender Menschen, deren Freiheit im selben Maße (digital) zerbrechlicher wird, während ein Epstein-Skandal unaufgeklärt bleibt.
  • Im VOR-Kriegsdeutschland des Jahres 2026 richtet überdies eine Kabinett gewordene Klagemauer sogar ihre Staatsraison an Israel aus.

Das verhängnisvolle Zusammenspiel einer im intellektuellen Niemandsland agierenden Politik, die über substanzarme Arroganz-Rhetorik nicht mehr hinausgelangt und etablierte Leitmedien, deren publizistischer Auswurf lediglich akklamationsjournalistischen Müll im Sinne arroganter Informationsverweigerung darstellt, liefert uns einer herrschaftsalimentierten „Trust the Science“-Expertokratur aus, wo realitätsfremde Auftragswissenschaftler in ihrer von medialer Hofberichterstattung geschützten Opportunitäts-Filterblase auf ideologische Realitätsverweigerer treffen. Hier kann man mit Fug und Recht behaupten, dieses System hat keinen Fehler, sondern dieses System IST der Fehler. Fundamentalopposition war wohl noch nie in der Geschichte wichtiger als heute!

Sascha A. Roßmüller

Autor

Sascha A. Roßmüller

Amtsleiter Politik · Die Heimat (HEIMAT)