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Kommentar
Andreas Käfer, Landesvorsitzender
Fast 40.000 Berliner Kinder und Jugendliche haben gewählt, und bei Ergebnis will man meinen, typisch linkslikes Berlin, denn bei der ersten U16-Wahl in der Hauptstadt landete die Linke mit 32,8 Prozent auf Platz eins, vor den Grünen mit 20,9 Prozent. Die SPD kam auf 11,9 Prozent, die CDU auf 8,3 Prozent, die Tierschutzpartei auf 7,7 Prozent, die AfD auf 5,8 Prozent. FDP, Volt und BSW scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. 39.374 junge Menschen gaben ihre Stimme ab, mehr als je zuvor bei einer solchen Wahl in Berlin.
Das Ergebnis
Linke 32,8 % • Grüne 20,9 % • SPD 11,9 % • CDU 8,3 % • Tierschutzpartei 7,7 % • AfD 5,8 %. FDP, Volt und BSW scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. 39.374 Teilnehmer, ein Rekord gegenüber 16.763 bei der U18-Wahl 2021 und 32.497 bei der U18-Wahl zur Bundestagswahl 2025.
Durch die Absenkung des regulären Wahlalters auf 16 Jahre wurde aus der einstigen U18-Wahl zum Abgeordnetenhaus erstmals eine U16-Wahl. Rund 340 Wahllokale in Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und Bibliotheken öffneten in der vergangenen Woche. Wählen durfte, wer unter 16 Jahre alt ist, die Staatsbürgerschaft spielte keine Rolle. Die Veranstalter zeigten sich begeistert vom Rekordandrang und werteten ihn als Beleg dafür, wie ernst es jungen Menschen mit der Mitbestimmung sei. Über den Inhalt dieser Mitbestimmung äußerten sie sich nicht.
Ein Sieg, der nichts mit den Kindern zu tun hat

Für die HEIMAT Berlin ist das Ergebnis kein Zufall aber Grund zur Sorge. Andreas Käfer, Landesvorsitzender der HEIMAT Berlin, ordnet es so ein: „Wenn eine Partei, die aus der SED hervorgegangen ist, bei Vierzehn- und Fünfzehnjährigen fast ein Drittel der Stimmen holt, dann hat das nichts mit den Kindern zu tun. Das hat mit dem zu tun, was ihnen im Unterricht erzählt wird, und mit dem, was ihnen dort nicht erzählt wird.“
Andreas Käfer, Landesvorsitzender HEIMAT Berlin
Die SED hat freiheitsliebende junge Menschen in geheime Foltergefängnisse gesteckt, die sie im ganzen Land betrieb. Sie hat ein Volk eingesperrt und ein Land dem Verfall preisgegeben. Überwachung war Alltag, tagtäglich spürbar, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der eigenen Wohnung. Dass diese Partei, heute unter neuem Namen, nur wenige Jahrzehnte nach einer Wende, die dem Mut der DDR-Bürger zu verdanken ist, wieder hoch im Kurs steht, ist ein Armutszeugnis für die politische Bildung in diesem Land. Es ist ein Zeichen dafür, dass linke Lehrer und durchgegenderte Lehrpläne für die Schrecken der SED-Diktatur offenbar keinen Raum mehr finden.
Die HEIMAT fordert deshalb eine deutlich stärkere Aufklärung über den demokratisch bemäntelten Totalitarismus der DDR und warnt davor, das Leid der vielen Opfer dem Vergessen preiszugeben.
Das wahre Gesicht zeigt sich wieder
Heute gibt sich die Linke gerne als ganz normale Partei. Doch immer öfter blitzt darunter das alte Gesicht hervor, das Gesicht des Totalitarismus. Sie solidarisiert sich mit gewalttätigen Antifa-Horden, ruft im Berliner Wahlkampf zur Intifada auf und fordert die Enteignung von Wohnungskonzernen, ohne zu erwähnen, dass sie selbst, Mitte der 2000er Jahre noch als PDS, gemeinsam mit der SPD große Teile des Berliner Wohnungsbestands an ebenjene Immobilienkonzerne verscherbelt hat, deren Enteignung sie heute fordert.
Käfer dazu: „Die Linke enteignet gern das, was sie selbst verkauft hat. Erst der Ausverkauf, dann die große Empörung darüber. Das ist keine Wohnungspolitik, das ist Amnesie mit Programm.“
HEIMAT Berlin
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