
Wartburgkreis: Wieschke einstimmig im Amt bestätigt
13. September 2026
Handorf, Samtgemeinde Bardowick
Kommunalwahl vom [Datum einsetzen]
15,55 Prozent und zwei Mandate: Das ist das Ergebnis der Wählergruppe Heimat Handorf-Bardowick bei der Gemeinderatswahl in der rund zweitausend Einwohner zählenden Gemeinde Handorf im Landkreis Lüneburg. Angeführt wird die Liste von Manfred Börm, Maurermeister, Bauunternehmer und Landesvorsitzender von DIE HEIMAT in Niedersachsen.
Das Ergebnis
15,55 Prozent für Heimat Handorf-Bardowick bei der Gemeinderatswahl in Handorf. Zwei Mandate, gleichauf mit CDU, SPD und Grünen. Manfred Börm erhielt die meisten Einzelstimmen aller Kandidaten.
Für DIE HEIMAT Niedersachsen ist das kein Zufallsergebnis einer einzigen Wahlnacht. Börm sitzt seit zwei Legislaturperioden im Gemeinderat Handorf und im Samtgemeinderat Bardowick. Maurermeister, Bauunternehmer, sechs Kinder, Landesvorsitzender der HEIMAT. Wer ihn wählt, wählt den Mann vom Ort.
Warum Kommunalpolitik zählt
Schon in einem Gespräch vor der Wahl sagte Börm, Kommunalpolitik habe er früher für nicht so bedeutend gehalten. Dann kam die Einsicht, die in Berlin niemand braucht und im Dorf jeder spürt: ohne Verankerung vor Ort bleibt Politik Gerede. In der Zeit vor der AfD kam er schon auf bis zu zwölf Prozent. „Trotz meiner bekannten Vergangenheit haben die Leute mich gewählt, weil sie mich kannten und als Handwerksmeister auch akzeptierten.“
Manfred Börm
Große Geschichte, leere Kassen
Bardowick war, bevor Heinrich der Löwe den Ort 1189 zerstörte, ein Handelsplatz von Rang, bedeutender als Lüneburg. Heute ist es eine Samtgemeinde aus sechs kleineren Gemeinden, rund 18.000 Einwohner. Die Geschichte ist groß. Die Kassen sind es nicht.
Das Land, so Börm, stellt neue Bedingungen für Kindergärten und Schulen auf. Bezahlen sollen sie die Kommunen. Die vorgeschriebene Aufnahme sogenannter Flüchtlinge überfordert jede Gemeinde. Sich diesem Druck nicht zu beugen, dazu fehle in der Führung meist das Rückgrat. Die Verschuldung wächst. Als Ratsherr bleibt dann, was in der Demokratie noch möglich ist, wenn die Obrigkeit kneift: die Stimme erheben und schädliche Vorlagen ablehnen.
AfD-Strukturen gibt es in der Samtgemeinde bislang nicht, wohl aber auf Kreisebene in Lüneburg. Die lokale Arbeit lag bei der Wählergruppe. Das Wahlergebnis zeigt, was daraus werden kann, wenn jemand bleibt, wo andere nur vorbeikommen.
HEIMAT Niedersachsen
Im Dorf zählt, wen man kennt. Und wer bleibt.
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