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✍️ DIE HEIMAT • Mecklenburg-Vorpommern
📍 Müritz bis Peenestrom
Heimatschutz heißt anpacken: gemeinsam auf der Straße für unser Land.
Es gibt Tage im Oktober, da liegt über dem Bodden ein Licht, das kein Maler je getroffen hat. Die Kraniche sammeln sich über den Stoppelfeldern, die Alleen stehen schwer und golden, und aus der Ferne schlägt eine Feldsteinkirche die Stunde, die sie schon geschlagen hat, als hier noch niemand von uns geboren war. Wer das einmal gesehen hat, der weiß, was gemeint ist, wenn wir von Heimat sprechen. Und wer es nie gesehen hat, der komme und sehe.
Mecklenburg und Pommern: Das ist Backsteingotik, die aus dem Marschland aufsteigt wie eine Behauptung gegen die Zeit. Das sind Gutshäuser, denen der Putz von den Wänden fällt, und Dorfkrüge, in denen noch das alte Platt gesprochen wird. Das sind Kopfsteinpflaster, Rapsfelder bis zum Horizont, der Wind vom Darß, der einem die Gedanken geradezieht. Nichts davon ist von selbst entstanden. Jede Allee hat jemand gepflanzt, der ihren Schatten nie erlebte. Jede Kirche haben Menschen gebaut, die nicht wußten, ob sie die Vollendung noch erleben. Sie haben es getan, weil sie an die dachten, die nach ihnen kommen.
Und deshalb steht heute eine Frage im Raum, der niemand ausweichen kann: Was geben wir weiter? Denn Heimat ist kein Besitz, den man erbt und in die Vitrine stellt. Heimat ist eine Aufgabe, die weitergereicht wird. Sie stirbt nicht mit einem Knall, sondern leise.
Was geben wir weiter? Die Antwort beginnt bei denen, die nach uns kommen.
So stirbt Heimat
Wenn die Dorfschule schließt und niemand widerspricht.
Wenn das letzte Fest ausfällt, weil sich keiner mehr zuständig fühlt.
Wenn die Jungen gehen und die Alten schweigen.
Wenn Gleichgültigkeit die Arbeit übernimmt, die früher der Verfall allein nicht schaffte.
Dagegen stehen wir. Nicht mit Wehmut, sondern mit Händen und Willen.
Was Heimatschützer wollen
Wir sind Heimatschützer, weil wir unsere deutsche Heimat lieben und Verantwortung für sie übernehmen. Wir wollen unsere Sprache kennen, nicht nur sprechen. Wir wollen unsere Geschichte leben, und sie weiter geben. Wir wollen unsere Feste feiern, unsere Wege freihalten, unsere Ruinen sichern, unsere Lieder weitersingen. Und unsere Landschaft so übergeben, wie wir sie geschenkt bekommen haben. Besser noch.
An die Jungen unter euch
Man hat euch erzählt, hier sei nichts los. Man hat euch erzählt, das Leben beginne irgendwo anders, in einer größeren Stadt, unter fremdem Himmel. Fragt euch ehrlich: Wer profitiert davon, wenn ihr das glaubt? Ein Land verliert seine Zukunft nicht durch Stürme. Es verliert sie, wenn seine Jugend sich davon überzeugen läßt, daß es sich nicht lohnt.
Es lohnt sich. Hier ist Platz für das, was ihr könnt. Hier wartet Arbeit, die man am Abend sieht.
Hier wartet Arbeit auf euch
▸ Höfe, die Nachfolger suchen
▸ Vereine, die Vorsitzende brauchen
▸ Kirchen, die Dächer brauchen
▸ Dörfer, die euch brauchen
Nirgendwo sonst wird das, was ihr tut, so schnell so sichtbar wie in einem Land, das auf euch wartet.
Wir brauchen nicht jeden. Aber vielleicht genau dich.
Wir stehen zu unserer Heimat.
Wir bewahren unser Erbe.
Wir tragen Verantwortung für Deutschland.
#Mecklenburg
#Pommern
#Heimatschutz
#Müritz
#Heimat
Mitglied werden
Wer seine Heimat nur verteidigt, wenn es bequem ist, hat sie schon aufgegeben.
Sie sehen, wie sich dieses Land verändert. Sie wissen, dass Reden allein nichts mehr bewirkt.
Und Sie ahnen, dass die Parteien, die seit Jahrzehnten regieren, kein Interesse daran haben, das zu ändern.
Die HEIMAT ist der Ort für alle, die nicht mehr zusehen wollen.
Kein Debattierclub, sondern eine politische Kraft, die dort ansetzt, wo andere aufgehört haben:
vor Ort, konkret, mit Gesicht und Namen.
Jeder Mitgliedsantrag ist ein Zeichen dafür, dass dieses Land noch nicht aufgegeben ist.
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