Es war ein Freitag im Juli, die Sonne stand schon hoch – und statt am Schreibtisch zu sitzen oder Forderungen auf Papier zu formulieren, zog eine Gruppe von HEIMAT-Aktiven durch die Straßen der Fritz-Reuter-Stadt. Mit Handschuhen, Säcken und ohne große Ankündigung. Am Ende des Tages: ein prall gefüllter Müllsack. Und das Gefühl, dass man Heimatschutz auch einfach anfangen kann.

HEIMAT Umweltaktion Stavenhagen 1
HEIMAT Umweltaktion Stavenhagen 2
HEIMAT Umweltaktion Stavenhagen 3
HEIMAT Umweltaktion Stavenhagen 4
HEIMAT Umweltaktion Stavenhagen 5

Heimatschutz fängt auf dem Bürgersteig an

Wer durch manche Straßen in deutschen Städten läuft, sieht, was Gleichgültigkeit anrichtet. Plastikbecher, Zigarettenkippen, Verpackungen – weggeworfen von Menschen, denen ihr Umfeld schlicht egal ist. Das ist kein Kavaliersdelikt. Es ist ein Symptom. Wem die eigene Straße nichts wert ist, dem ist die Gemeinschaft nichts wert.

„Stavenhagen ist unsere Stadt. Wir leben hier, unsere Kinder wachsen hier auf – und wir räumen auf, weil uns das nicht egal ist. Das ist Heimatschutz ohne große Worte.“

HEIMAT Mecklenburgische Seenplatte

Anlass war der Umweltmonat Juli – aber der eigentliche Antrieb ist ein anderer: die schlichte Überzeugung, dass man nicht auf den Staat warten muss, um die eigene Umgebung besser zu machen. Wer anpackt, setzt ein Zeichen. Nicht für Schlagzeilen, sondern für die Nachbarn, für die Kinder, für das Stadtbild.

Mach mit – auch bei dir vor der Tür

Der Aufruf gilt für ganz Mecklenburg und Pommern: Nimm dir im Juli eine Stunde, schnapp dir einen Müllsack und geh raus. Keine Anmeldung, kein Verein, kein Formular. Einfach machen. Wer Fotos schickt, den teilen wir gern – denn solche Menschen verdienen Sichtbarkeit.

Mach mit

Du willst auch aktiv werden? Meld dich bei HEIMAT Mecklenburgische Seenplatte – wir freuen uns über jeden, der anpackt statt wegschaut.

Jetzt Kontakt aufnehmen