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22. Juli 2026Bundesregierung legt „Heimat-Agenda“ vor – DIE HEIMAT fordert einen ehrlichen Dialog über Volk, Identität und Überfremdung und hat ihre Beteiligung an den angekündigten Gesprächsformaten angemeldet.
Am 16. Juli 2026 hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer die neue „Heimat-Agenda“ der Bundesregierung vorgestellt. Unter dem Titel „Miteinander ist es Heimat“ will das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat regionale Kultur, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine starke Wirtschaft vor Ort miteinander verbinden. Geplant sind unter anderem regelmäßige „Heimat-Dialoge“, ein repräsentativer „Heimatreport“, ein Landatlas und ein neuer „Bundespreis Heimat“.
Einige der formulierten Ziele sind durchaus richtig: Kommunen brauchen mehr Entscheidungsspielraum, Ehrenamt und Vereinsleben verdienen Unterstützung, unnötige Bürokratie muss abgebaut und die regionale Wirtschaft gestärkt werden. Auch die Bewahrung gewachsener Kultur und die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse sind wichtige politische Aufgaben.
Doch die Agenda umgeht die entscheidende Frage:
Für wen ist Deutschland eigentlich Heimat?
Das deutsche Volk kommt nicht vor
Die Bundesregierung versteht Heimat vor allem als ein gegenwärtiges „Miteinander“ von Menschen, die an einem bestimmten Ort leben, sich dort begegnen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Heimat wird damit im Wesentlichen zu einem individuellen Zugehörigkeitsgefühl und einem gesellschaftspolitischen Mitmachprojekt erklärt. Das Ministerium bezeichnet die Agenda ausdrücklich als Bekenntnis zur „Vielfalt“ und stellt die Bedürfnisse der jeweils vor Ort lebenden Menschen in den Mittelpunkt.
Was dabei fehlt, ist die geschichtliche und nationale Grundlage unseres Landes. Das deutsche Volk wird nicht als der Träger benannt, der Deutschland über Jahrhunderte geprägt, aufgebaut, verteidigt und kulturell gestaltet hat.
Aus Sicht unserer Partei ist klar:
Deutschland ist kein beliebiger Siedlungs- und Wirtschaftsraum. Deutschland ist in erster Linie die geschichtlich gewachsene Heimat des deutschen Volkes.
Heimat entsteht nicht erst dadurch, dass Menschen an einem Ort ihren Wohnsitz anmelden, staatliche Leistungen beziehen oder sich an einem Nachbarschaftsprojekt beteiligen. Heimat verbindet Herkunft, Sprache, Kultur, Geschichte, Landschaft, Erinnerung und die Verantwortung der Generationen füreinander.
Selbstverständlich können Menschen, die nach Deutschland kommen, eine persönliche Bindung zu ihrem neuen Lebensort entwickeln. Dieses individuelle Gefühl darf jedoch nicht mit dem kollektiven Heimatrecht und der geschichtlichen Verwurzelung des deutschen Volkes gleichgesetzt werden.
Heimat ist mehr als Infrastruktur
Die Bundesregierung betrachtet Heimatverlust hauptsächlich als Folge geschlossener Bäckereien, fehlender Ärzte, schwacher Verkehrsverbindungen, übermäßiger Bürokratie oder mangelnder Beteiligungsmöglichkeiten. Das sind reale Probleme, insbesondere in ländlichen Regionen – für die im übrigen sowohl diese als auch vorangegangene BRD-Regierungen maßgeblich verantwortlich zeichnen. Doch sie bilden nur einen Teil der Wirklichkeit ab.
Heimat kann auch verloren gehen, obwohl die Straßen saniert und die Busverbindungen gesichert sind.
Viele Deutsche erleben, wie sich ihre Städte und Wohnviertel innerhalb weniger Jahrzehnte grundlegend verändern. Sie erleben, dass die deutsche Sprache in Schulen und im öffentlichen Raum an Selbstverständlichkeit verliert, dass vertraute kulturelle Maßstäbe zurückgedrängt werden und dass Wohnungsmarkt, Bildungseinrichtungen, Sozialsysteme und öffentliche Sicherheit durch ungesteuerte Massenzuwanderung zusätzlich belastet werden.
Diese Entwicklung bezeichnen wir als Überfremdung. Damit ist keine pauschale Abwertung einzelner Menschen gemeint. Beschrieben wird ein politisch verursachter Vorgang, bei dem die angestammte Bevölkerung ihre demografisch und kulturell prägende Stellung in Teilen des eigenen Landes verliert.
Eine Heimatpolitik, die diesen Vorgang ausblendet, behandelt die Oberfläche, aber verschweigt eine der tiefsten Ursachen des Heimatverlustes.
Es genügt nicht, Dorfhäuser zu fördern und Heimatpreise zu verleihen, während gleichzeitig jedes Jahr die Zusammensetzung der Bevölkerung weiter verändert wird. Wer Heimat bewahren will, muss auch die Massenzuwanderung beenden, das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht wieder am Interesse unseres Volkes ausrichten und eine konsequente Remigrationspolitik ermöglichen.

Wer bestimmt eigentlich, was „Miteinander“ bedeutet?
Bundesminister Rainer erklärte bei der Vorstellung, Heimat gehöre denjenigen, die sich um das Miteinander kümmerten. Das klingt zunächst versöhnlich. Doch darin liegt ein politisches Problem: Wer entscheidet, was als „Miteinander“ gilt und wer angeblich das „Gegeneinander“ organisiert?
Werden Bürger, die vor kultureller Verdrängung, importierter Kriminalität oder dem Verlust deutscher Identität warnen, als legitime Gesprächspartner anerkannt? Oder werden ausgerechnet diejenigen ausgeschlossen, die Heimat nicht nur als Förderprogramm, sondern als nationale Lebensgrundlage begreifen?
Ein ernst gemeinter Heimat-Dialog darf nicht auf regierungsnahe Verbände, handverlesene Initiativen und staatlich erwünschte Positionen begrenzt bleiben. Er muss auch die Stimmen jener Menschen aufnehmen, die sich in ihrem eigenen Land zunehmend fremd fühlen.
DIE HEIMAT hat ihre Beteiligung angemeldet
Die angekündigten Heimat-Dialoge sollen gemeinsam mit Ländern, Kommunen, Verbänden und weiteren Partnern vor Ort stattfinden. Das Ministerium bezeichnet sie als das Herzstück seiner Agenda und will dafür ein bundesweites Dialognetzwerk aufbauen. Konkrete Termine, Orte und transparente Beteiligungsbedingungen wurden bislang jedoch nicht veröffentlicht.
DIE HEIMAT wird diesen Dialog nicht den politischen und gesellschaftlichen Kräften überlassen, die den Heimatbegriff seit Jahren entnationalisieren.
Unser Parteivorsitzender Peter Schreiber hat das Bundesministerium deshalb am 22. Juli 2026 angeschrieben und die Beteiligung unserer Partei an den angekündigten Heimat-Dialogen angemeldet. In dem Schreiben wird ausdrücklich um Auskunft über die ersten Termine, die Auswahl der Teilnehmer, mögliche Anmeldewege, den zuständigen Ansprechpartner und die Möglichkeit gebeten, selbst als Gesprächspartner oder Veranstaltungsort mitzuwirken.
Jetzt selbst Beteiligung anmelden!
Wir rufen zugleich unsere Landes-, Kreis- und Ortsverbände, Funktionsträger und kommunalen Mandatsträger dazu auf, ihr Interesse an einer Beteiligung bereits jetzt beim Bundesministerium anzumelden. Dieser Aufruf richtet sich ebenso an Mandatsträger und Vertreter befreundeter Organisationen – insbesondere der FREIEN SACHSEN –, an heimatverbundene Bürgerinitiativen, Vereine sowie an alle Unterstützer, die bereit sind, den regierungsamtlichen Heimatbegriff kritisch zu hinterfragen.
Noch stehen offenbar weder die ersten Veranstaltungsorte noch die konkreten Beteiligungsbedingungen fest. Gerade deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich vorsorglich in einen Informations- oder Einladungsverteiler aufnehmen zu lassen. Das Ministerium sollte dabei ausdrücklich gefragt werden,
- wann und wo die ersten Heimat-Dialoge stattfinden,
- nach welchen Kriterien Teilnehmer ausgewählt werden,
- wie Parteien, Vereine, Initiativen und einzelne Bürger ihre Teilnahme anmelden können,
- und ob Kommunen oder Organisationen sich selbst als Veranstaltungsort oder Gesprächspartner anbieten können.
Genau diese Fragen hat der HEIMAT-Parteivorsitzende bereits an das Ministerium gerichtet und zugleich um Aufnahme in den Informationsverteiler gebeten.
Dazu erklärt Peter Schreiber: „Wer einen Heimat-Dialog ankündigt, muss auch jene hören, die vor dem Verlust der eigenen Heimat warnen. Wir werden uns sachlich, deutlich und unüberhörbar einbringen. Heimat ist nicht beliebig – Deutschland ist die Heimat der Deutschen.“
Unsere Verbände und Mandatsträger sollten sich dabei nicht auf allgemeine Formulierungen beschränken, sondern die konkreten Entwicklungen vor Ort benennen: den Verlust gewachsener Identität, die Folgen der Massenzuwanderung, Probleme an Schulen und auf dem Wohnungsmarkt, die Verdrängung deutscher Sprache und Kultur sowie die Belastung der kommunalen Infrastruktur.
Je mehr heimatverbundene Stimmen ihre Beteiligung frühzeitig anmelden, desto schwerer wird es, den angekündigten Heimat-Dialog auf handverlesene, regierungsnahe Gesprächspartner zu beschränken.
Die Anfrage dient zugleich als Test für die Offenheit des Ministeriums. Wird DIE HEIMAT als politische Partei mit kommunalen Mandatsträgern, aktiven Verbänden und einem ausgearbeiteten programmatischen Heimatbegriff einbezogen? Oder endet der viel beschworene Dialog dort, wo grundsätzliche Kritik an Massenzuwanderung und Überfremdung beginnt?
Diese Fragen gehören auf den Tisch
Ein glaubwürdiger „Heimatreport“ muss nicht nur danach fragen, ob Bürger mit der ärztlichen Versorgung, dem öffentlichen Verkehr oder den örtlichen Freizeitangeboten zufrieden sind. Er muss ebenso untersuchen, ob Menschen ihre Heimat durch demografische und kulturelle Veränderungen bedroht sehen.
Dazu gehören Fragen nach der Entwicklung deutscher Sprache und Kultur, der Situation in Schulen, dem Sicherheitsgefühl, dem Druck auf Wohnraum und soziale Einrichtungen sowie dem Wunsch nach Begrenzung der Zuwanderung und Remigration.
Auch der angekündigte „Bundespreis Heimat“ darf nicht zu einem Preis für politisch erwünschte „Vielfalts“- und Integrationsprojekte werden. Wer regionale Traditionen bewahrt, deutsche Geschichte vermittelt, Denkmäler erhält, Brauchtum pflegt, Familien stärkt oder sich für die Bewahrung der kulturellen Identität seines Ortes einsetzt, muss ebenfalls als Heimatgestalter anerkannt werden.

Unser Heimatbegriff ist klar
Wir unterstützen starke Kommunen, regionale Wirtschaftskreisläufe, eine leistungsfähige Landwirtschaft, lebendige Vereine und ehrenamtliches Engagement. Doch all dies braucht einen festen Bezugspunkt.
Dieser Bezugspunkt ist das deutsche Volk.
Ohne das Volk, das einem Land Sprache, Kultur, Geschichte und Gestalt gegeben hat, bleibt Heimat nur eine austauschbare Verwaltungsbezeichnung. Eine echte Heimatpolitik darf daher nicht lediglich Standorte fördern und Beteiligungsformate organisieren. Sie muss das Recht unseres Volkes schützen, auch künftig im eigenen Land zu Hause zu sein.
Heimat ist nicht beliebig.
Deutschland ist die Heimat der Deutschen.
Und genau diese Position werden wir in den angekündigten Heimat-Dialog einbringen.
Der Parteivorstand der HEIMAT im Juli 2026.
Beteiligung jetzt anmelden
Verbände, Mandatsträger, Vereine, Initiativen und interessierte Bürger können ihr Beteiligungsinteresse vorsorglich beim Ministerium anmelden und um Aufnahme in den Informations- und Einladungsverteiler für die geplanten Heimat-Dialoge bitten.
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
Postanschrift: 11055 Berlin
E-Mail: poststelle@bmel.bund.de
Telefon: 030 18 529-0
Empfohlener Betreff:
Beteiligung an den angekündigten Heimat-Dialogen
Dabei sollte um Auskunft über Termine, Veranstaltungsorte, Beteiligungsbedingungen und den zuständigen Ansprechpartner gebeten werden.




