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9. Januar 2026Pressemitteilung | HEIMAT Thüringen
HEIMAT Thüringen: Zalando soll Förder-Millionen an Beschäftigte zurückzahlen
Erfurt, 8. März 2026
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ie Ankündigung des Online-Modehändlers Zalando, den Logistikstandort Erfurt zu schließen und rund 2.700 Beschäftigte vor die Tür zu setzen, ist nach Ansicht der HEIMAT Thüringen „ein Musterfall dafür, wie man einen Standort ausnimmt wie eine Weihnachtsgans – und danach so tut, als sei alles nur eine Frage der ‚Modernisierung‘“.
Zalando hatte für den Aufbau des Standorts Erfurt mehr als 22 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln erhalten.
Heute heißt es aus der Konzernzentrale in Berlin, der Standort passe nicht mehr in die „europaweite Neuordnung und Modernisierung der Logistik“.
Auf Deutsch: Das Subventionsfass ist leer, jetzt zieht man weiter.
Max-Joseph Matthieß, Landesvorsitzender der HEIMAT Thüringen:
„Das Drehbuch ist bekannt: Erst kassiert man Fördergelder, dann lobt man den Standort in den Himmel, im nächsten Schritt erklärt man den gleichen Standort für
‚nicht mehr zukunftsfähig‘. Zurück bleibt eine Region mit 2.700 Menschen, die sich fragen dürfen, ob sie nur Statisten in einem Subventionswanderzirkus waren.
Wenn der Staat schon Milliarden an Konzernförderung verteilt, dann sollte er wenigstens dafür sorgen, dass nicht der Vorstand, sondern die Arbeitnehmer etwas davon haben.
Wir fordern: Zalando muss den Standort in Erfurt erhalten, die Belegschaft ehrlich informieren – und die erhaltenen Fördermittel symbolisch an die Beschäftigten zurückgeben.
Nicht an Lobbyverbände, nicht in Nachhaltigkeitsberichte, sondern an die Menschen, die hier jahrelang die Pakete gepackt haben.“
Während sich Politik und Wirtschaftsverbände bemühen, das Zalando-Aus als „bedauerlich, aber leider alternativlos“ zu verkaufen, sieht die HEIMAT Thüringen darin ein Symptom eines größeren Versagens.
Deutschland verliere für viele Unternehmen systematisch an Attraktivität: Immer höhere Abgaben, explodierende Strompreise, eine Bürokratie, die jeden Investitionsentschluss in ein mehrjähriges Abenteuer verwandle.
Wirtschaftsexperten warnen seit Jahren vor einer schleichenden Deindustrialisierung – die Politik nickt betroffen, schreibt neue Förderprogramme und wundert sich,
warum Konzerne diese Programme wie eine Art Treuebonus auf Zeit verstehen.
„Das Problem ist nicht nur Zalando. Das Problem ist ein System, in dem man mit einem Stapel PowerPoint-Folien und dem Versprechen von ‚Arbeitsplätzen in der Region‘
zweistellige Millionenbeträge an Fördergeldern abräumen kann – um dann, sobald es ungemütlich wird, zur nächsten Wiese zu ziehen.
In Gießen wird schon das ‚Logistikzentrum der neuen Generation‘ angekündigt, während in Erfurt 2.700 Menschen um ihre Existenz bangen.
Man nennt das ‚Neuordnung der Logistik‘, es ist aber nichts anderes als alte Profitlogik mit neuem Etikett.
Wer so handelt, sollte wenigstens den Anstand haben, nicht von ‚Verantwortung‘ zu sprechen.“
Forderungen der HEIMAT Thüringen an Zalando
- Erhalt des Standorts Erfurt:
Alle realistischen Alternativen zur vollständigen Schließung müssen auf den Tisch.
Die behauptete „Alternativlosigkeit“ der Konzernspitze ist zu prüfen, nicht zu übernehmen. - Ehrliche Kommunikation mit den Beschäftigten:
Schluss mit Neujahrsgrüßen und Durchhalteparolen, während der Standort längst auf der Abschussliste steht.
Wer 2.700 Menschen entlassen will, soll ihnen nicht gleichzeitig Märchen von der „Stärkung des Standorts“ erzählen. - Rückgabe der Fördermittel an die Beschäftigten:
Juristisch mag die Rückforderung der 22 Millionen Euro an das Land nach Ablauf der Frist schwierig sein.
Politisch ist sie zwingend: Zalando soll die erhaltenen Subventionen in Form von Abfindungen, Qualifizierung und echten Übergangslösungen direkt an die Beschäftigten zurückgeben –
nicht an Berater, nicht in PR-Kampagnen, nicht in grünes Image-Branding.
Für die HEIMAT Thüringen steht der Fall Zalando exemplarisch für eine verfehlte Standortpolitik, die internationale Konzerne hofiert und dabei vergisst,
dass es ohne verlässliche Rahmenbedingungen, bezahlbare Energiepreise und eine Entfesselung des Mittelstands keinen stabilen Arbeitsmarkt geben wird.
„In Thüringen leben keine Kennziffern, sondern Menschen. Wer mit öffentlichen Geldern angelockt wurde, darf nicht einfach die Tür hinter sich zumachen, wenn die Förderperiode vorbei ist.
Zalando muss sich entscheiden: Will es ein Partner der Region sein – oder ein weiterer Konzern, der den Leuten erst die Fördermillionen aus der Tasche zieht und sie dann mit warmen Worten über eine Jobbörse tröstet.
Wir haben dazu eine klare Meinung.“
📝 Ich bin bereit – weil meine Heimat es wert ist.
Ich sehe, wie sich mein Land verändert – oft nicht zum Guten. Ich spüre, dass Verlässlichkeit, Identität und Zusammenhalt schwinden. Und ich merke, wie sehr mir all das am Herzen liegt.
Heimat ist für mich kein leerer Begriff. Sie ist mein Ursprung, meine Sprache, meine Kultur, meine Familie. Ich will nicht länger nur Zuschauer sein. Ich will, dass das, was mir wichtig ist, wieder Gewicht bekommt.
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