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3. Februar 2026Längst regiert Klima-Irrsinn statt echter Interessenpolitik
Die aktuelle „Klimapolitik“ in Deutschland basiert auf fragwürdigen Vorstellungen, die weitreichende Folgen haben. Anstatt die eigene Wirtschaft zu stärken, führen diese politischen Entscheidungen zu absurden Sprüngen im Welthandel. Das Ergebnis: Die deutsche Industrie wird geschwächt (De-Industrialisierung), während die chinesische Wirtschaft durch ein unfreiwilliges Konjunkturprogramm gefördert wird.
Einseitiges „De-Risking“ und neue Abhängigkeiten
In den letzten Jahren liefern sich China und die USA ein Kopf-an-Kopf-Rennen als wichtigste Handelspartner Deutschlands. Doch die Bundesregierung misst mit zweierlei Maß: Ein Risiko und somit die Notwendigkeit der Entkopplung (sogenanntes „De-Risking“) sieht sie nur im Handel mit China, nicht aber bei den USA.
So scheint die wachsende Abhängigkeit von teurem US-Flüssiggas niemanden in der Regierung zu stören – obwohl dieses Gas oft durch das umweltschädliche Fracking gewonnen wird. Man rechtfertigt dies mit dem Kampf gegen Russland, übersieht dabei aber, dass die eigene Sanktionspolitik vor allem Deutschland selbst schadet.
Klimaschutz als Importware aus China
Tatsächlich findet längst eine Abkopplung statt, allerdings zum Nachteil Deutschlands. China kauft immer weniger deutsche Waren, während US-Zölle vor allem den amerikanischen Binnenmarkt stärken sollen, statt den deutschen Export zu stützen.
Besonders aufschlussreich ist, was wir von diesen Nationen kaufen. Wie der Journalist Axel Bojanowski belegt, setzt China massiv auf Kohleenergie, um im großen Stil „klimafreundliche“ Technologien herzustellen. Diese mit fossilen Brennstoffen gefertigten Produkte werden dann in die EU und nach Deutschland verkauft.
Obwohl China weiterhin den Status eines Entwicklungslandes nutzt und damit weniger strengen Umweltauflagen unterliegt als der Westen, fordert es von den Industrienationen frech immer schärfere Klimaziele. Das ist geschäftstüchtig, aber politisch absurd.
China: Industrie steht vor Emissions-Ideologie
China verfolgt eine klare Strategie: Der Aufbau einer starken Hightech-Industrie hat absoluten Vorrang vor der Klimaschutz-Politik. Diese gezielte Bevorzugung der Wirtschaft wird auch als „Sequencing“ bezeichnet. Chinesische Umweltorganisationen wirken dabei eher wie Werbeagenturen, die dem Westen das passende Märchen für den Absatz ihrer Waren liefern.
Deutschland übernimmt hier die Rolle des „dummen Schafes“, das seinen eigenen Schlachter unterstützt. Laut einem Bericht in der Welt tritt die Bundesrepublik sogar als Geldgeber für den chinesischen Umweltbeirat „China Council for International Cooperation on Environment and Development (CCICED)“ auf.
Fazit: Zeit für Zukunftsfähigkeit
Selbst als China im April 2025 Exportkontrollen für wichtige Seltene Erden einführte, kaufte Deutschland unbeirrt weiter chinesische „Öko-Technik“. Die Bundesregierung hat mitten im Niedergang unserer Industrie den Kompass verloren. Statt über Kriegstüchtigkeit zu schwadronieren, sollte sie lieber über die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland nachdenken. Wir brauchen mehr Pragmatismus und weniger Ideologie.
Sascha A. Roßmüller
Amtsleiter Politik Die Heimat (HEIMAT)
Titel-/Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild (Gemini)




