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10. Februar 2026Gedenken und Demonstration in Sofia: Europäische Nationalisten feiern historische Verbundenheit
Sofia – Am vergangenen Wochenende fanden in der bulgarischen Hauptstadt Sofia mehrere Veranstaltungen national gesinnter Gruppen aus ganz Europa statt, die der historischen Persönlichkeiten und der deutsch-bulgarischen Waffenbrüderschaft gedachten. Höhepunkt war der traditionelle Lukov-Marsch am 14. Februar, zu dem hunderte Teilnehmer aus dem In- und Ausland anreisten.

Auftakt mit Kranzniederlegungen
Bereits einen Tag vor dem offiziellen Marsch, am 13. Februar, versammelten sich Aktivisten aus Bulgarien und Deutschland zu einem stillen Gedenken. Zunächst ehrten sie am Grab des bulgarischen Generals Hristo Lukov dessen Leben und Wirken. Ein bulgarischer Aktivist der BNS würdigte die Verdienste des Militärs, bevor der Amtsleiter „Ausland + internationale Kontakte“ Claus Cremer von der HEIMAT das Wort ergriff. Er unterstrich die Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit und erinnerte an die historische Waffenbrüderschaft zwischen Bulgarien und Deutschland.
Im Anschluss begaben sich die Teilnehmer auf den deutschen Soldatenfriedhof in Sofia, wo ein gemeinsames Heldengedenken stattfand. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden nicht nur der gefallenen Soldaten, sondern auch der Opfer der Bombardierung Dresdens und aller Verbrechen, die nach ihrer Auffassung gegen das eigene Volk verübt wurden.

Traditioneller Fackelmarsch durch Sofia
Am darauffolgenden Tag, dem 14. Februar, fand dann der alljährliche Lukov-Gedenkmarsch statt. Die Veranstaltung reihte sich ein in eine Reihe nationaler Gedenktage am selben Wochenende, zu denen auch Aufmärsche in Dresden und Budapest gehörten. In Sofia beteiligten sich neben bulgarischen Nationalisten auch offizielle Delegationen aus Deutschland, Schweden, den Niederlanden und Kroatien.
Der lautstarke Demonstrationszug durch die Innenstadt verlief störungsfrei. Er endete mit einer würdevollen Gedenkstunde im Fackelschein vor dem Wohnhaus von General Lukov, an dem dieser 1943 von kommunistischen Terroristen erschossen worden war. Die Redner betonten die Bedeutung des „nationalen und europäischen Widerstands“, der auch im Jahr 2026 „klare Kante zeige und die Interessen der Völker vertrete“.
Im Anschluss an die Kundgebung tauschten Cremer und ein Vertreter der bulgarischen BNS offiziell ihre Organisationsfahnen aus, um die freundschaftlichen Beziehungen und die Verbundenheit der Gruppen zu unterstreichen.

Spontane Aktion vor französischer Botschaft
Einen Tag später, am 15. Februar, nutzten bulgarische und deutsche Aktivisten die Gelegenheit zu einer spontanen Solidaritätskundgebung. Vor der französischen Botschaft in Sofia protestierten sie gegen den gewaltsamen Tod eines französischen Nationalisten in Lyon. Der französische Kamerad Quentin war bei einem Angriff durch politischer Gegner zu Tode geprügelt worden. Die Teilnehmer der Aktion in Sofia verurteilten die Tat als „feigen Mord durch linke Terroristen“ und gedachten ihres gefallenen Kameraden.





