
IDENTITÄT IST KEINE TECHNOLOGIE-PLATTFORM!
27. Februar 2026Bundeskanzler Merz sollte nicht länger bei seinem Vornamen Friedrich genannt werden, nachdem er die Angriffe Israels und der USA auf den Iran verteidigte. „Beamte der Trump-Administration gaben in vertraulichen Gesprächen mit Kongressmitarbeitern am Sonntag zu, dass es keine Hinweise darauf gab, dass der Iran plante, zuerst US-Streitkräfte anzugreifen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen“, berichtete Reuters. Folglich: Ein lupenreiner Angriffskrieg, der inmitten von Verhandlungen erfolgte. Verhandlungen über das Iran-Atomabkommen, welches Trump selbst aufgekündigt hatte, und von denen der Vermittlerstaat Oman über seinen Außenminister Badr al-Bussaidi gegenüber dem US-Sender CBS News mitteilte, dass der Iran Zusagen machte, wie sie zuvor noch nie erreicht worden seien. Im Falle eines erneuten Abkommens wäre demnach der Iran bereit gewesen, keinerlei atombombenfähiges Nuklearmaterial anzuhäufen und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) uneingeschränkten Zugang zu seinen Anlagen zu gewähren. Der Iran hätte sich mit dem „niedrigstmöglichen Niveau“ an Urananreicherung einzig für zivile Zwecke zufrieden gegeben. Es zeigte sich jedoch, dass man zu Verhandlungen mit den USraelischen Neocons nicht unbewaffnet gehen sollte.
Merz sorgt sich um die Weltwirtschaft
Merz sagte zwar, er hoffe, dass der Krieg bald beendet wird, verband dies aber nahezu unmittelbar mit Blick auf die Folgen für die Weltwirtschaft, und nicht aufgrund völkerrechtlicher Bedenken. Deutschland stehe im Kampf gegen das islamische Regime im Iran an der Seite der USA, bekräftigte Transatlantiker Merz seine US-Vasallentreue. Die US-Militärbasis Ramstein in der Pfalz ist beispielsweise die einzige Satelliten-Relaisstation der USA in Europa, welche die Reichweite für die Operationen im Nahen Osten aufweist. Beim Zwölftage-Krieg im vergangenen Jahr bedankte sich Merz noch bei Israel dafür, dass diese die Drecksarbeit für uns alle machten. In Anbetracht des völkerrechtswidrigen Handeln kann man in der Tat von einer „Drecksarbeit“ sprechen.
Greater Israel
Der ganze Budenzauber um die angeblich iranische Atombombe, obgleich es eine bindende Fatwa Khameneis gegen Atomwaffen gibt, ist nichts weiter als ein plumper Vorwand. Bereits seit 1992 stünde, nach den in immer kürzeren Abständen wiederkehrenden Halluzinationen Netanjahus, der Iran nur Wochen vor der Atombombe. Das Hauptproblem ist Trumps willfährige Rolle als Erfüllungsgehilfe zionistischer Lobbyisten. Wenn Netanjahu vom US-Präsidenten nur die Uhrzeit wissen möchte, fragt Trump nach, wie spät es denn sein solle. Die Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens ist Bestandteil der zionistischen Greater Israel-Strategie, und erinnern wir nur an den ehemaligen US-Armeegeneral Wesley Clark, der 2003 enthüllte, dass die Destabilisierung von im wesentlichen sieben Ländern, nämlich Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Iran, der Umgestaltung des Nahen Ostens dienen sollten. Vielsagenderweise, wenn man den Aspekt global digital-interoperabler Kontrollsysteme in die Betrachtung miteinbezieht, waren die vorgenannten sieben Staaten beim Thema Digitalwährung – oder vielleicht zutreffender ausgedrückt „programmierbarem Kontrollgeld“ – sämtlich NICHT mit an Bord der internationalen Zentralbankplanungen.
Wo waren die Massenvernichtungswaffen im Irak?
Bezeichnenderweise erklärte auch DNI-Direktorin Tulsi Gabbard bei einer Anhörung im US-Senat noch im März 2025, dass die Geheimdienste übereinstimmend die Auffassung verträten, dass der Iran NICHT an einer Nuklearwaffe arbeite. Dies deckt sich mit der Beurteilung, welche die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) laut deren Generaldirektor Raffael Grossi bis zum heutigen Tage vertritt. Dies erinnert stark an die ominösen, bis zum heutigen Tage unentdeckten irakischen Massenvernichtungswaffen, mit denen der Eintritt in den Irak-Krieg herbeigelogen wurde. Die Welt sollte sich langsam im Klaren sein, dass noch keine der unzähligen Regime Change-Operationen eine Besserung der Lage zur Folge hatte, weder in der jeweiligen Region, noch darüber hinaus in den Industrienationen (oder was noch davon verblieb) Europas, wo sich die dadurch ausgelösten Flüchtlingsströme tsunamieartig ergossen.
Der Iran hat das selbstverständliche Recht sich zu verteidigen – und Deutschland hat keinerlei Rechtfertigung, sich in diesen USraelischen Angriffskrieg verwickeln zu lassen. Es ist längst an der Zeit, das US-Militär vollständig aus Deutschland hinauszukomplimentieren und den Kriegsverbrecher Benjamin Netanjahu zur Persona non grata zu erklären, mit der Ankündigung versehen, in im Falle des Betretens von deutschem Boden festzunehmen, um ihn an den Internationalen Strafgerichtshof auszuliefern.
Sascha A. Roßmüller
Amtsleiter Politik Die Heimat (HEIMAT)




