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11. April 2026Pressemitteilung
Kundgebung am Brandenburger Tor gegen Berliner Symbolpolitik
Berlin, 12. April 2026
Berlin hat eine neue Form der Außenpolitik entdeckt: den Lichtschalter. Andere Staaten setzen auf Diplomatie, die Hauptstadt der Bundesrepublik setzt auf Dunkelheit. Seit 2022 werden bei rund 250 bekannten Bauwerken nachts ab 0:00 Uhr die Lichter abgeschaltet, darunter auch am Brandenburger Tor. Offiziell als „Zeichen“ und Energiesparbeitrag. Praktisch als Ritual: sichtbar, folgenlos, selbstzufrieden.
Die HEIMAT Berlin kritisiert diese Politik als Symbolhandlung ohne nennenswerte Wirkung. Selbst wenn die Einsparung im niedrigen fünfstelligen Bereich liegt: Der Preis ist hoch, weil er ausgerechnet dort gezahlt wird, wo unsere Hauptstadt Identität zeigt, bei ihren Wahrzeichen. Wer an den nationalen Symbolen spart, spart am falschen Ende, nämlich am eigenen Selbstverständnis.
Was genau war der Anlass?
- Nachts ab 0:00 Uhr: Beleuchtung an vielen Berliner Wahrzeichen wird abgeschaltet (u. a. Brandenburger Tor).
- Begründung: politisches „Zeichen“ und Energiesparmaßnahme im Kontext internationaler Konflikte.
Mitternacht am Brandenburger Tor
Um genau diesen Punkt sichtbar zu machen, organisierte Oliver Niedrich von der Berliner HEIMAT, in der Nacht zum 12. April eine Kundgebung am Brandenburger Tor. Kurz vor Mitternacht begann die Versammlung, pünktlich um 0:00 Uhr wurde die Abschaltung der Beleuchtung erkennbar. Nach rund einer Stunde endete die Kundgebung gegen 1:00 Uhr.
„Während der Berliner Senat hunderte Millionen Euro in eine gescheiterte Migrationspolitik pumpt, knausert er beim Licht für unsere eigenen Wahrzeichen und zeigt damit, dass er die eigene Kultur im Dunkeln stehen lässt.“
– Oliver Niedrich, HEIMAT Berlin
Vor Ort nahmen 20 Unterstützer teil. Begleitet wurde die Aktion durch einen Livestream, der zeitweise rund 700 Zuschauer erreichte und im Nachgang mehrere tausend Aufrufe verzeichnete. Im Rahmen der Kundgebung wurden zudem Unterschriften für den Wahlantritt gesammelt.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Kundgebung durch den Besuch zweier Unterstützer aus Japan, die vor Ort ihre Unterstützung bekundeten. Gegenproteste blieben trotz vorheriger Ankündigungen aus; am Rand befanden sich einzelne Beobachter und Medienvertreter.
UNSERE Forderung: Wahrzeichen dauerhaft beleuchten
Die HEIMAT Berlin fordert eine Rückkehr zur dauerhaften Beleuchtung zentraler nationaler Symbole, Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten. Es gehe nicht um „Lichtromantik“, sondern um Prioritäten: Eine Hauptstadt, die ihre bekanntesten Bauwerke demonstrativ abdunkelt, sendet am Ende vor allem ein Signal nach innen.
„Wir haben heute Nacht gezeigt, dass uns kein Senatsbeschluss unsichtbar machen kann; pünktlich zum Lichtblick am Brandenburger Tor haben wir nicht nur Flagge gezeigt, sondern auch die notwendigen Unterschriften für unseren Wahlantritt gesammelt.“
– Oliver Niedrich, HEIMAT Berlin
Weitere Informationen
Hintergrund, Termine und Dokumentation der Aktion finden Sie hier:
FAQ zur Kundgebung am Brandenburger Tor
Worum ging es bei der Kundgebung?
Um Protest gegen die nächtliche Abschaltung der Beleuchtung an Berliner Wahrzeichen und die dahinterstehende politische Symbolsetzung.
Warum ausgerechnet um Mitternacht?
Weil der Moment der Abschaltung ab 0:00 Uhr der Kern der Kritik ist. Der Protest sollte genau dann sichtbar sein, wenn die Lichter ausgehen.
Wie viele Menschen waren beteiligt?
Vor Ort nahmen knapp 20 Unterstützer teil; online verfolgten zeitweise mehrere hundert Zuschauer den Livestream.
Was ist die konkrete Forderung?
Eine Rückkehr zur dauerhaften Beleuchtung zentraler Wahrzeichen, insbesondere dort, wo die Einsparwirkung gering ist, die Symbolwirkung aber groß.



