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3. Februar 2026Pressemitteilung | HEIMAT Brandenburg
HEIMAT Brandenburg kritisiert Umgang der Veltener SPD mit ihrem früheren Spitzenkandidaten.

V
elten. – Die HEIMAT Brandenburg fordert von der SPD in Velten Aufklärung über den Verbleib und die politische Rolle ihres früheren Spitzenkandidaten
Frank Steinbock. Zur Kommunalwahl 2024 war der eingefleischte Sozialdemokrat noch als Zugpferd der Veltener SPD ins Rennen geschickt worden – heute ist er aus Fraktion und Stadtpolitik faktisch verschwunden.
Zur Kommunalwahl 2024 trat Frank Steinbock erneut für das Stadtparlament an und wurde von seiner Partei demonstrativ auf
Listenplatz 1 gesetzt. Ein klares Signal: Er sollte mehr Verantwortung übernehmen und das Gesicht der Veltener SPD sein.
Doch bereits im Jahr 2025 kippte die Stimmung innerhalb der Fraktion.
Nach Informationen der HEIMAT Brandenburg wurde Steinbock zunächst ohne Rücksprache aus einem Ausschuss abberufen. Zuvor soll es wiederholt zu
inhaltlichen Auseinandersetzungen und Kritik Steinbocks am generellen Kurs der SPD gekommen sein. In der Folge sei er schließlich
klammheimlich aus der gesamten Fraktion gedrängt und durch Hartmut Goral ersetzt worden. Interne Quellen sprechen von einer
„heimlichen Abwahl per WhatsApp“ – Steinbock sei schlicht „entsorgt“ worden.
„Wenn ein langjähriger Genosse und Spitzenkandidat auf diese Art aus dem Weg geräumt wird, sagt das mehr über den Zustand der SPD als über die Person Steinbock.
Hier zeigt sich ein Machtapparat, der innerparteiliche Kritik nicht erträgt und lieber in Chats und Hinterzimmern entscheidet als offen im demokratischen Diskurs.“
— Robert Wolinski, Stadtverordneter Velten (HEIMAT)
Machtkämpfe statt Gemeinschaft: Die Veltener SPD im Dauerclinch
Nach Einschätzung der HEIMAT Brandenburg ist die angespannte Stimmung innerhalb der Veltener SPD seit Jahren für viele Bürger spürbar. Besonders das Lager um die Familie Noack gilt als konfliktreich. Auch die frühere Bürgermeisterin und stellvertretende SPD-Landesvorsitzende
Ines Hübner bekam die inneren Spannungen deutlich zu spüren: wiederkehrende Spitzen, ständiges Anecken, böse Blicke und gegenseitiges Ignorieren
innerhalb der eigenen Reihen.
„Der Machtkampf um Posten und Einfluss wird in der Veltener SPD ganz offensichtlich mit Ellenbogen geführt, nicht in der politischen Gemeinschaft, sondern
auf dem Rücken der eigenen Leute“, so Wolinski. Für eine Partei, die nach außen den Anspruch erhebt, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Respekt zu verkörpern,
sei dieses Verhalten besonders entlarvend.
Schweigen in Rot: Rolle der Lokalpresse
Während interne Konflikte und Personaldeals bei der Veltener SPD weitgehend unter dem Deckel gehalten werden, richten sich Schlagzeilen und Kommentarspalten von
MAZ und MOZ häufig lieber gegen oppositionelle Positionen – oft mit Halbwahrheiten und im Dauerfeuer.
Kritische oder objektive Aufarbeitung der Probleme rund um die SPD bleibt dagegen aus. Aus Sicht der HEIMAT Brandenburg ist dieses Schweigen ein Teil des Problems.
Die entscheidenden Fragen bleiben offen
Für die HEIMAT Brandenburg stellen sich daher zwei zentrale Fragen, auf die die Veltener SPD bislang keine öffentliche Antwort gegeben hat:
- ✦ Wo ist Frank Steinbock heute politisch verortet?
- ✦ Warum wird innerhalb der Veltener SPD so mit den eigenen Genossen umgegangen?
„Diese Fragen interessieren nicht nur uns, sondern alle Bürger, die Transparenz und ehrlichen Umgang in der Kommunalpolitik erwarten“, betont Wolinski.
„Wer andere ständig belehrt und sich als moralische Instanz aufspielt, sollte zuerst vor der eigenen Haustür kehren. Demokratie lebt vom Streit in der Sache,
nicht von der stillen Entsorgung unbequemer Stimmen.“




